Acht neue Anthrachinon-Analoga, nämlich Rishirilid E (1), Galvaquinone D-F (2-4) und zwei Paare von Enantiomeren, Galvaquinone G (5a/5b) und H (6a/6b), zusammen mit vier bekannten Verbindungen, Rishirilid B (7), Galvaquinon A (8), Lupinacidin A (9) und Lupinacidin B (10), wurden von der aus dem Meer stammenden Micromonospora sp. SCSIO 07396 durch Überexpression der Phosphopantetheinyl-Transferase (PPTase) isoliert. Basierend auf umfassenden HRESIMS-Daten, NMR-spektroskopischen Analysen, Röntgenbeugung und ECD-Berechnungen wurden ihre Strukturen und absoluten Konfigurationen eindeutig aufgeklärt. Assays für pro-angiogene und entzündungshemmende Effekte in Zebrafischmodellen kombiniert mit Zytotoxizitätsscreenings gegen sechs menschliche Krebszelllinien (PANC-1, TE-1, HL60, A549, MDA-MB-231 und GSC0722) zeigten, dass 1 und 5b die Angiogenese bei 20 μM förderten, 4 eine mäßige entzündungshemmende Aktivität bei 20 μM zeigte und 8 Zytotoxizität gegen GSC0722-Zellen mit einem IC50-Wert von 26,4 μM aufwies.
Li et al. (Mittw,) untersuchten diese Frage.
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