Die bildgebende Diagnostik mit dem prostata-spezifischen Membranantigen (PSMA) PET hat die Staging von Prostatakrebs erheblich verbessert und bietet eine überlegene diagnostische Leistung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Obwohl es zunehmend in der klinischen Praxis angewendet wird, gibt es mehrere Barrieren, die seine vollständige Integration in routinemäßige Arbeitsabläufe behindern. Diese Übersicht hebt die bestehenden Wissenslücken, infrastrukturellen Einschränkungen und Inkonsistenzen in der Interpretation hervor, die die Anwendbarkeit von PSMA PET in verschiedenen Gesundheitsversorgungseinrichtungen beeinflussen. Wir untersuchen die potenziellen Gründe für die Variabilität der Scan-Leistung, einschließlich Scanner-Design, Detektortechnologie, Sensitivität und Auflösung, sowie den Akkreditierungsstatus der Einrichtungen und die Expertise der Auswerter. Zudem wird das inkonsistente Verständnis der PSMA PET-Bestellpraktiken, insbesondere unter Urologen, und der Einfluss der eigentümergeführten Nutzung hervorgehoben, die beide zu Unter- und Übernutzung beitragen. Radiologisches Reporting, das nicht ausreichend detailliert ist, und ein Mangel an ausgebildeten Spezialisten für Nuklearmedizin können zusätzliche Herausforderungen für die effektive Behandlungsplanung darstellen, obwohl diagnostische Radiologen auch zur Interpretation von PET-Scans beitragen. Diese Überprüfung hebt die potenzielle Rolle standardisierter Berichtprotokolle, Akkreditierung, erweiterter Bildung und die Integration von KI-Tools bei der Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit und Konsistenz hervor. Zudem untersuchen wir die Auswirkungen von PSMA PET auf klinische Entscheidungsprozesse bei weniger günstigen intermediat-, hochriskanten und biochemisch wiederkehrenden Prostatakrebsfällen sowie die aufkommende Rolle von PSMA PET-abgeleiteten Metriken in Staging, Biopsie-Leitlinien und Behandlungsplanung. Während PSMA PET einen Wert bei der Modifizierung von Managementstrategien gezeigt hat, erfordert sein klinischer Nutzen eine Validierung durch zukünftige, prospektive, ergebnisorientierte Studien. Darüber hinaus haben die aufkommenden Anwendungen von PSMA PET bei Nicht-Prostatakrebs-Malignitäten das Potenzial, diagnostische und therapeutische Ansätze über den Prostatakrebs hinaus zu transformieren.
Morgans et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.