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Systemische Stauung wird zunehmend als wesentlicher Faktor für Organfunktionsstörungen und ungünstige Ergebnisse bei Patienten mit Herzinsuffizienz sowie bei denen, die gefährdet sind, eine Flüssigkeitsüberladung zu erleiden, anerkannt. Das venöse Überschuss-Ultraschall (VExUS) Bewertungsystem, das 2020 eingeführt wurde, verwendet die Dopplerevaluation der hepatischen, portalen und intrarenalen Venen, um die venöse Stauung am Patientenbett zu quantifizieren. Während anormale venöse Wellenformen seit Jahren erkannt werden, hat die Formalisierung von VExUS einen strukturierten und klinisch bedeutungsvollen Rahmen geschaffen, der ein breites akademisches Interesse mit über 500 Zitaten bis heute generiert hat. Dieser Artikel verbindet aktuelle Erkenntnisse mit der Perspektive des Autors, um die Prinzipien, Stärken und Einschränkungen von VExUS zu überprüfen und das aufkommende Konzept des erweiterten VExUS (eVExUS) zu umreißen. VExUS hat praktische Einschränkungen, wenn Standardfenster unzugänglich oder unzuverlässig sind, wie bei Patienten mit Zirrhose, fortgeschrittener Nierenerkrankung oder schwierigem Körperbau. Der eVExUS-Ansatz geht diese Herausforderungen an, indem er zusätzliche venöse Dopplerevaluierungen einbezieht, darunter die interne Jugularvene, die obere Hohlvene, die Oberschenkelvenen und die Milzvenen, sowie Graustufen-basierte Messungen der inneren Jugularvene, um den Druck im rechten Vorhof zu schätzen, wenn die Bildgebung der unteren Hohlvene suboptimal ist. Obwohl eVExUS eine anpassungsfähigere, individualisierte Strategie bietet, befindet sich die klinische Anwendung noch in den frühen Phasen. Weitere Studien sind erforderlich, um eVExUS zu validieren, seine Ergebnisse mit Patientenergebnissen zu verknüpfen und die Entwicklung maßgeschneiderter Bildgebungsprotokolle für diverse Patientengruppen zu informieren.
Abhilash Koratala (Do,) untersuchte diese Frage.