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HINTERGRUND: Postprandiale Hypertriglyzeridämie und Hyperglykämie gelten als Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinweise deuten darauf hin, dass postprandiale Hypertriglyzeridämie und Hyperglykämie endothelial Dysfunktion und Entzündung durch oxidativen Stress induzieren. Es wurde gezeigt, dass Statine und Angiotensin-1-Rezeptorblocker oxidativen Stress und Entzündung reduzieren und die endothelial Funktion verbessern. METHODEN UND ERGEBNISSE: Zwanzig Patienten mit Typ-2-Diabetes aßen 3 verschiedene Testmahlzeiten: eine fettreiche Mahlzeit, 75 g Glukose allein und eine fettreiche Mahlzeit plus Glukose. Glykemie, Triglyzeridämie, endothelial Funktion, Nitrotyrosin, C-reaktives Protein, interzelluläres Adhäsionsmolekül-1 und Interleukin-6 wurden während der Tests bestimmt. Anschließend erhielten die Diabetiker 1 Woche lang entweder 40 mg/d Atorvastatin, 300 mg/d Irbesartan, beide oder Placebo. Die 3 Tests wurden zwischen 5 und 7 Tagen nach Beginn jeder Behandlung erneut durchgeführt. Die fettreiche Belastung und Glukose allein führten zu einer Abnahme der endothelialen Funktion und einem Anstieg von Nitrotyrosin, C-reaktivem Protein, interzellulärem Adhäsionsmolekül-1 und Interleukin-6. Diese Effekte waren ausgeprägter, wenn fettreiche Belastung und Glukose kombiniert wurden. Kurzfristige Behandlungen mit Atorvastatin und Irbesartan kompensierten diese Phänomene signifikant, und ihre Kombination war effektiver als jede Therapie allein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie bestätigt einen unabhängigen und kumulativen Effekt von postprandialer Hypertriglyzeridämie und Hyperglykämie auf die endothelial Funktion und Entzündung und legt nahe, dass oxidativer Stress als gemeinsamer Vermittler eines solchen Effekts fungiert. Kurzfristige Behandlungen mit Atorvastatin und Irbesartan können dieses Phänomen ausgleichen; die Kombination der beiden Verbindungen ist am effektivsten.
Ceriello et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.