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Zusammenfassung Die Identifizierung von Arten, die mit Gruppen von Proben assoziiert sind oder diese anzeigen, ist ein häufiger Aspekt der ökologischen Forschung, einschließlich Studien zum Umweltmanagement. Die Indikatorartenanalyse (ISA) ermöglicht statistisch rigorose Bewertungen dieser Indikatorarten, ihre Nutzung ist jedoch derzeit auf einfache Designs beschränkt. Ich beschreibe drei Verbesserungen, die die Nützlichkeit der ISA erheblich erhöhen. Erstens erfordern exakte Permutationstests, dass die richtigen austauschbaren Einheiten permutiert werden; diese austauschbaren Einheiten können zwischen Faktoren variieren. Zweitens kann die Konsistenz von Indikatoren mithilfe meta-analytischer Techniken bewertet werden, um die Ergebnisse von mehreren Standorten zu kombinieren. Drittens können ISAs klassisch mit Abundanzdaten durchgeführt werden, eine vereinfachte ISA kann jedoch mit binären (Präsenz/Abwesenheit) Daten durchgeführt werden. Diese Verbesserungen werden veranschaulicht, indem Indikatoren für die Weidbehandlung (innerhalb oder außerhalb der Ausschlusszone) an drei Standorten in einem südwestlichen Ponderosa-Kiefernwald (Pinus ponderosa) identifiziert werden. Die meisten Indikatoren waren an den Standorten konsistent, und die Anzahl signifikanter Indikatoren wurde durch die Kombination von Ergebnissen aus mehreren Standorten um 37–40% reduziert. Arten, die an mehreren Standorten vorkamen, waren wahrscheinlicher Indikatoren als solche, die an einem einzelnen Standort vorhanden waren. Vereinfachte ISAs erbrachten sehr ähnliche Ergebnisse wie klassische ISAs: Beide Methoden identifizierten die gleiche Gruppe als mit dem maximalen Indikatorwert in über 93% der Tests. Im Vergleich zu Abundanzdaten können jedoch die in einer vereinfachten ISA verwendeten Präsenz-/Abwesenheitsdaten leicht erfasst und effizient in Datentabellen oder Anhängen veröffentlicht werden. Synthese und Anwendungen . Meta-analytische Techniken und vereinfachte Indikatorartenanalysen können die Fähigkeit erhöhen, neue oder zuvor veröffentlichte Daten zu analysieren, und ermöglichen rigorose Bewertungen der Konsistenz des Indikatorstatus räumlich oder zeitlich. Weitere Empfehlungen zur Verbesserung der Nützlichkeit der ISA umfassen die Identifizierung von Organismen mit so feiner taxonomischer Auflösung wie möglich, die Bereitstellung detaillierter Beschreibungen von Gruppen und Typologien, die Sicherstellung angemessener Stichprobengrößen innerhalb von Gruppen, die Berichterstattung über die Stichprobengröße und Häufigkeit aller Arten in allen Gruppen sowie die Veröffentlichung von Daten für alle Arten – unabhängig davon, ob sie signifikante Indikatoren sind oder nicht – um Publikationsbias in zukünftigen Metaanalysen zu verhindern.
Jonathan D. Bakker (Di,) untersuchte diese Frage.