Mikroarrays haben eine entscheidende Rolle in den frühen Phasen der Omics-Datengenerierung und -analyse gespielt. Über 15 Jahre dominierte die Mikroarray-Technologie das Feld der Transkriptomik und bietet Hochdurchsatzplattformen zur gleichzeitigen Messung der Genexpression über Tausende von Genen. Mikroarrays ermöglichten eine Vielzahl von genomischen Studien, was zu einem umfangreichen Datenrepository in öffentlichen Datenbanken wie dem Gene Expression Omnibus (GEO) führte. Mit dem Aufkommen der Next-Generation Sequencing (NGS) hat die Nutzung von Mikroarrays jedoch stetig abgenommen. Dennoch bleibt das Erbe der Mikroarrays bestehen, insbesondere durch den Reichtum an Daten, die im Laufe der Jahre generiert wurden und die die genomische Forschung bis heute antreiben. Dieses Kapitel beleuchtet die Ursprünge der Mikroarrays und ihren Einfluss auf die Omics-Forschung und diskutiert die grundlegenden Prinzipien hinter der Technologie, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie sie das Fundament für das Feld gelegt hat, wie wir es heute kennen.
Gama-Carvalho et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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