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UNLABELLED: Es gibt eine laufende Debatte darüber, ob Geschlechtsunterschiede in den Abmessungen des Knies das Design der TKA-Komponenten beeinflussen sollten. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass nicht nur das Geschlecht, sondern auch der Morphotyp des Patienten die Form des distalen Femurs und der proximalen Tibia bestimmt und dass dieser Faktor bei der Gestaltung geschlechtsspezifischer TKA-Implantate berücksichtigt werden sollte. Wir haben alle 1000 europäischen weißen Patienten, die zwischen April 2003 und Juni 2007 eine TKA durchführten, überprüft und jeden anhand seiner anatomischen Konstitution in eine der drei Gruppen eingeteilt: Endomorph, Ektomorph oder Mesomorph. Von den 250 kleinsten Knien waren 98 % weiblich, während 81 % der 250 größten Knie männlich waren. In der Gruppe mit mittelgroßen Knien waren weibliche Knie schmaler als männliche Knie. Patienten mit kleineren Knien (vorwiegend weiblich) zeigten eine große Variabilität zwischen schmalen und breiten mediolateralen Abmessungen unabhängig vom Geschlecht. Das Gleiche galt für größere Knie (vorwiegend männlich). Diese Variabilität innerhalb des Geschlechts könnte teilweise durch morphotypische Variation erklärt werden. Patienten mit einem kurzen und breiten Morphotyp (Endomorph) hatten unabhängig vom Geschlecht breitere Knie, während Patienten mit einem langen und schmalen Morphotyp (Ektomorph) schmalere Knie hatten. Die Form des Knies hängt daher nicht nur vom Geschlecht ab, sondern auch vom Morphotyp des Patienten. EVIDENZSTUFE: Stufe I, diagnostische Studie. Siehe Richtlinien für Autoren für eine vollständige Beschreibung der Evidenzstufen.
Bellemans et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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