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Nano-große Therapeutika haben mehrere Vorteile gegenüber niedermolekularen Wirkstoffen, wie eine größere Ladekapazität, die Fähigkeit, die Ladung bis zur Lieferung zu schützen, spezifischere Zielgerichtetheit aufgrund von Multivalenz und die Möglichkeit einer kontrollierten/nachhaltigen Freisetzung. Die Lieferung von nano-großen Wirkstoffen in Tumorgewebe ist jedoch problematisch, da sie hauptsächlich auf dem Effekt der erhöhten Permeabilität und Retention (EPR) beruht, der von der durchlässigen Natur der Tumorvasculatur und der verlängerten Zirkulation von nano-großen Wirkstoffen abhängt, was eine langsame, aber ungleichmäßige Anreicherung im Tumorbett ermöglicht. Die Lieferung von nano-großen Wirkstoffen hängt von mehreren Faktoren ab, die den EPR-Effekt beeinflussen; 1. Regionaler Blutfluss zum Tumor, 2. Permeabilität der Tumorvasculatur, 3. Strukturbarrieren, die durch perivaskuläre Tumorzellen und die extrazelluläre Matrix auferlegt werden, 4. Intratumoraler Druck. In diesem Überblick werden diese Faktoren beschrieben und Methoden zur Verbesserung der Lieferung von Nano-Wirkstoffen überprüft.
Kobayashi et al. (2014) haben diese Frage untersucht.