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HINTERGRUND: Plasma ist ein ionisiertes Gas, das typischerweise unter Hochtemperatur-Laborbedingungen erzeugt wird. Jüngste Fortschritte bei atmosphärischen Plasmas sind jedoch zur Schaffung kalter Plasmas mit Ionentemperaturen nahe Raumtemperatur geführt worden. METHODEN: Sowohl In-vitro- als auch In-vivo-Studien haben gezeigt, dass kalte Plasmas Krebszellen selektiv abtöten. ERGEBNISSE: Wir zeigen, dass: (a) die Anwendung von kaltem Plasma Krebszellen in vitro selektiv eradiziert, ohne normale Zellen zu schädigen; und (b) die Tumorgröße in vivo signifikant reduziert. Es wird gezeigt, dass der Metabolismus reaktiver Sauerstoffspezies und durch oxidativen Stress angeregte Gene deregulierend sind. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Entwicklung der kalten Plasma-Tumorablation hat das Potenzial, das aktuelle Paradigma der Krebsbehandlung zu verändern und die Transformation der Technologien zur Krebsbehandlung durch die Nutzung eines anderen Aggregatzustands zu ermöglichen.
Keidar et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.