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Die Assoziation zwischen Defiziten der Exekutivfunktion (EFDs) und funktionalen Ergebnissen wurde bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) untersucht. Die Teilnehmer waren Kinder und Jugendliche mit (n = 259) und ohne (n = 222) ADHS, wie aus pädiatrischen und psychiatrischen Kliniken festgestellt. Die Autoren definierten EFD als mindestens 2 beeinträchtigte Maßnahmen der Exekutivfunktion. Signifikant mehr Kinder und Jugendliche mit ADHS hatten EFDs als die Kontrollteilnehmer. ADHS mit EFDs war mit einem erhöhten Risiko für Klassenwiederholung und einem Rückgang der akademischen Leistung im Vergleich zu (a) ADHS allein, (b) kontrolliertem sozioökonomischen Status, (c) Lernbehinderungen und (d) IQ assoziiert. Es wurden keine Unterschiede im sozialen Funktionsniveau oder in der psychiatrischen Komorbidität festgestellt. Kinder und Jugendliche mit ADHS und EFDs fanden sich in einem hohen Risiko für signifikante Beeinträchtigungen in der akademischen Funktion. Diese Ergebnisse unterstützen das Screening von Kindern mit ADHS auf EFDs, um akademisches Versagen zu verhindern.
Biederman et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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