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ZUSAMMENFASSUNG In dieser Studie untersuchen wir die Wahl der Leistungsmaße bei Beförderungsentscheidungen. Insbesondere analysieren wir, inwieweit Manager unterschiedliche Leistungsmaße für unterschiedliche Arten von Stellenzuweisungen berücksichtigen. Basierend auf einem einfachen theoretischen Rahmen prognostizieren wir, dass das Gewicht auf der aktuellen Arbeitsleistung bei steigenden Veränderungen der Aufgaben bei Beförderungen abnimmt, während das Gewicht auf subjektiven Bewertungen der Fähigkeit zunimmt. Dieses Ergebnis folgt grundsätzlich aus der Prämisse, dass mit zunehmenden Änderungen der Aufgaben zwischen hierarchischen Ebenen die Fähigkeit, die aktuelle Stelle zu meistern, wenig über die benötigte Fähigkeit in der nächsten Stelle aussagt, was die aktuelle Arbeitsleistung weniger informativ macht und die Betonung auf subjektiven Bewertungen erhöht. Anhand von Paneldaten einer Einzelhandelsbank stellen wir fest, dass sich individuelle Manager gemäß unseren Prognosen verhalten. Durch die Untersuchung der Wahl der Leistungsmaße bei Beförderungsentscheidungen können wir einzigartige Einblicke in die Anreiz- versus Sortierungsrollen von Beförderungen gewinnen, was wichtige Implikationen für die Leistungsbewertung und das Design von Anreizsystemen hat.
Grabner et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.