Dieses Projekt untersucht die Lagerung von Holzbooms als einen übersehenen, Zwischenzustand innerhalb der Holzindustrie, wo Holz nicht mehr ein lebender Baum ist, aber auch nicht vollständig ein Produkt. In dieser suspendierten Phase zeigt die Arbeit, wie Extraktion, Transport und Verbrauch als ein kontinuierliches und oft unsichtbares System funktionieren. Mit Schiffswürmern als konzeptionellem Blickwinkel hebt das Projekt einen biologischen Prozess hervor, der nur in diesem Intervall entstehen kann, jedoch ständig durch menschliches Eingreifen unterbrochen wird. Durch räumliche und materielle Strategien macht das Design die verborgenen Kräfte, die auf Holz in der Lagerung wirken, wahrnehmbar. Letztendlich wird dieser transiente Zustand als ein Ort der Verflechtung neu geframed, wo menschliche und nicht-menschliche Prozesse aufeinandertreffen, was darauf hindeutet, dass wir keine externen Beobachter sind, sondern Teilnehmer innerhalb der Systeme, von denen wir abhängen.
Nu Nguyen (Thu,) hat diese Frage studiert.