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Zweck dieses Syntheseberichts ist es, die Motivationen und das konzeptionelle Fundament für die Forschung über sozial-technisch-ökologische Systeme (STES) darzustellen und auf den Bedarf an interdisziplinären Studien hinzuweisen, die die technologische Vermittlung der Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt zum Ziel haben. Hintergrund ist die sehr begrenzte Anzahl an Kooperationen zwischen Wissenschaftlern sozial-ökologischer Systeme und sozialtechnischer Systeme (SES), trotz wiederholter Aufrufe zur Überbrückung dieser Diskrepanz. Die Synthese basiert auf einer eingehenden Überprüfung der bisherigen Literatur, interdisziplinären Austausch und empirischen Beispielen. Das Ergebnis sind Argumente dafür, warum ein sozialtechnisches Verständnis von 'Technologie' für SES-Studien von zentraler Bedeutung ist, im Hinblick darauf, wie Technologie: (1) die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt vermittelt; (2) Ambivalenz in diese Beziehungen bringt; (3) die Handlungsmacht des Menschen verbessert und transformiert und eine Quelle konstitutiver Macht bietet; (4) skalare Beziehungen verändert, die unsere Interaktion mit und unseren Einfluss auf die natürliche Welt über Zeit und Raum ermöglicht. Darüber hinaus präsentieren wir einen STES-Analyseansatz, der von einer symmetrischen Betrachtung von Technologie, Gesellschaft und Umwelt ausgeht, wobei gezielt Schnittstellen und Beziehungen von entscheidender Relevanz für SES-Wissenschaftler angesprochen werden, und behandeln Gegenargumente, auf die wir gestoßen sind. Wir schließen daraus, dass ein Wechsel zur STES-Forschung unser Wissen über System-Schnittstellen, die oft übersehen werden, erweitern wird und somit weitere Forschungs- und Interventionsmöglichkeiten in der realen Welt eröffnet.
Ahlborg et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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