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„Gamification“ wird als die Anwendung von Spielsystemen – Wettbewerb, Belohnungen, Quantifizierung des Spieler-/Nutzerverhaltens – in nicht-spielerischen Bereichen wie Arbeit, Produktivität und Fitness verstanden. Solche Praktiken sind zutiefst problematisch, da sie die Erfassung von ‚Spiel‘ im Streben nach neoliberaler Rationalisierung und der optimierenden Verwaltung des Arbeitslebens und der Arbeit darstellen. Die Anwendung von Spielen und Spiel in das soziale Leben ist jedoch auch zentral für die Situationistische Internationale, als eine Form des Widerstands gegen die Regelmäßigkeit und Standardisierung des alltäglichen Verhaltens. In diesem Artikel unterscheiden die Autoren zwischen zwei Arten der Gamification: erstens ‚Gamification-von-oben‘, die die Optimierung und Rationalisierung von Arbeitspraktiken durch das Management beinhaltet; und zweitens ‚Gamification-von-unten‘, eine Form des aktiven Widerstands gegen Kontrolle am Arbeitsplatz. Auf der Grundlage des Autonomismus und des Situationismus argumentieren die Autoren, dass es möglich ist, Nicht-Spiele in Spiele als Widerstand zu verwandeln, anstatt Spielelemente aus spielerischen Kontexten in verwaltungsmäßige zu übertragen. Da der ursprüngliche Begriff ‚Gamification‘ nun verloren ist, entwickeln die Autoren das alternative Konzept als eine Praxis, die die Arbeiter unterstützt, anstatt eine zu sein, die das Verhalten an das Kapital anpasst. Der Artikel endet mit einem erneuten Aufruf zu dieser ‚Gamification-von-unten‘, die eine ideale Form des Widerstands gegen die Gamification-von-oben und ihre Erfassung von Spiel im Streben nach Arbeit ist.
Woodcock et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.