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Der Zustrom von Makrophagen in die Lunge ist der Hauptbestandteil der granulomatösen Reaktion auf die Infektion mit Mycobacterium tuberculosis. In dieser Untersuchung verwendeten wir die Durchflusszytometrie, um Makrophagenpopulationen zu definieren, die in die Atemwege und das Lungengewebe infizierter Mäuse eindringen. Wir demonstrieren, dass durch den gezielten Einsatz von Zelloberflächenmarkern, insbesondere CD11b und CD11c, mehrere Zellpopulationen unterschieden werden können, was Zellsortierung und morphologische Definition ermöglicht. Primäre Populationen von CD11b(-)/CD11c(+/hoch) wurden als alveoläre Makrophagen definiert, CD11b(hoch)/CD11c(+/hoch) als dendritische Zellen und CD11b(+/mittel)/CD11c(+/mittel) als kleine Makrophagen oder Monozyten, und Veränderungen im Aktivierungsphänotyp dieser Populationen wurden im frühen Verlauf der Infektion verfolgt. In weiteren Studien wurden diese Zellpopulationen mit Zellen verglichen, die während der chronischen Phase der Erkrankung gewonnen wurden. Während der chronischen Infektionsphase wurden auf dendritischen, kleinen Makrophagen- und Monozytenpopulationen Ag-präsentierende Klasse-II-Moleküle und Aktivierungsmarker nur schwach exprimiert, was wichtige Implikationen für den Abbau der Läsionen während der Reaktivierungskrankheit haben könnte. Dieser analytische Ansatz könnte die weitere Charakterisierung der Makrophagenpopulationen erleichtern, die in das Lungengewebe eindringen, sowie ihre relativen Beiträge zur Wirtsresistenz gegen Tuberkuloseinfektionen.
Gonzalez‐Juarrero et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.