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Ziel: Die ventrikuloperitoneale (VP) Shunt-Chirurgie ist eines der häufig durchgeführten neurochirurgischen Verfahren. Komplikationen aufgrund von Shunt-Versagen sind mit hoher Morbidität und Mortalität verbunden. Wir berichten über eine Analyse der Risikofaktoren für Shunt-Versagen bei pädiatrischen Patienten aus einer einzigen Einrichtung in Nepal. Materialien und Methoden: Eine retrospektive analytische Studie mit prospektiven Daten wurde entworfen. Alle Kinder unter 15 Jahren, die zum ersten Mal einen VP-Shunt in einem tertiären Regierungskrankenhaus in Kathmandu während 2014-2017 erhielten, wurden nachverfolgt. Der Zusammenhang von unabhängigen Variablen mit der primären Ergebnisvariable (Komplikation des VP-Shunts) wurde mittels Chi-Quadrat-Test analysiert. Eine bivariate logistische Regression wurde durchgeführt, um das unjustierte Odds Ratio (OR) mit 95% Konfidenzintervall (CI) zu identifizieren. Ein multivariates logistische Regressionsmodell wurde entworfen, um das ajustierte OR mit 95% CI zu berechnen. Ergebnisse: Von 120 Patienten waren mehr als die Hälfte (55,8%) männlich. Das Durchschnittsalter betrug 62,97 Monate. Die maximale Follow-up-Dauer betrug 30 Monate. Die häufigste Ursache für Hydrozephalus war kongenitale aquäduktale Stenose (40,8%), gefolgt von Tumoren (29,2%). Insgesamt wurde eine Shunt-Komplikation bei 26,7% (95% CI 19,0%–35,5%) festgestellt. Eine Shunt-Infektion wurde bei 5% gesehen, während eine Fehlfunktion ohne Infektion bei 21,7% festgestellt wurde. Die bivariate logistische Regression zeigte, dass eine Operationsdauer von mehr als 1 Stunde (OR 2,67, 95% CI 1,11–6,42, P = 0,028) im Vergleich zu 1 Stunde oder weniger, ein erfahrener Chirurg (OR 0,37, 95% CI 0,16–0,89, P = 0,026) im Vergleich zu Assistenzärzten und Notfallchirurgie (OR 3,97, 95% CI 1,69–9,29, P = 0,001) im Vergleich zur elektiven Chirurgie signifikante Risikofaktoren waren, während die Notfallchirurgie die einzige signifikante Variable für Shunt-Versagen in der multivariaten Regressionsanalyse war (OR 3,3, 95% CI 1,16–9,35, P = 0,025). Fazit: Eine längere Operationsdauer, geringere Erfahrung des Chirurgen und die Dringlichkeit des Falles (Notfall) waren unabhängige Risikofaktoren für Shunt-Komplikationen.
Paudel et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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