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Die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) wird durch das Schweres Akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) verursacht. Die Auswirkungen der Krankheit können über das Atmungssystem hinausgehen und auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Verschiedene Faktoren können an der Verbindung zwischen COVID-19 und psychiatrischen Ergebnissen beteiligt sein, wie die im Pandemiekontext inhärente Angst, nachteilige Wirkungen von Behandlungen sowie finanzieller Stress und soziale Isolation. Hier diskutieren wir die wachsenden Beweise, die darauf hindeuten, dass die Beziehung zwischen SARS-CoV-2 und dem Wirt auch Veränderungen im Gehirn und im Verhalten auslösen kann. Aufgrund der Ähnlichkeit von SARS-CoV-2 mit anderen Coronaviren ist es vorstellbar, dass Veränderungen in der endokrinen und immunologischen Reaktion in der Peripherie oder im zentralen Nervensystem an der Verbindung zwischen SARS-CoV-2-Infektion und beeinträchtigter psychischer Gesundheit beteiligt sein können. Dies dürfte weiter verstärkt werden, da Millionen von Menschen weltweit in Quarantäne isoliert sind, um die Übertragung von SARS-CoV-2 zu minimieren, und soziale Isolation ebenfalls zu neuroendokrinen-immuologischen Veränderungen führen kann. Dementsprechend heben wir hier die Hypothese hervor, dass neuroendokrine-immune Interaktionen an den negativen Auswirkungen der SARS-CoV-2-Infektion und der sozialen Isolation auf psychiatrische Probleme beteiligt sein könnten.
Raony et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.