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Zusammenfassung In den letzten Jahrzehnten haben wir eine globale Wende in den vorherrschenden Wohn- und Stadtpolitikagenden erlebt, die durch die treibenden Kräfte der Globalisierung und des Neoliberalismus weltweit verbreitet wurden. Das neue Paradigma basierte hauptsächlich auf dem Rückzug der Staaten aus dem Wohnungssektor und der Umsetzung von Politiken, die darauf abzielten, stärkere und größere marktbasierten Wohnungsfinanzierungsmodelle zu schaffen. Die Kommodifizierung von Wohnraum, zusammen mit der erhöhten Nutzung von Wohnraum als Investitionsgut in einem globalisierten Finanzmarkt, hat das Genießen des Rechts auf angemessenen Wohnraum tiefgreifend beeinflusst. Ausgehend von dem Manifest der Weltbank von 1993 und der Subprime-Krise als dem ersten großen internationalen Brennpunkt beschreibt dieser Aufsatz einige zentrale Elemente des neoliberalen Ansatzes zur Wohnpolitik und dessen Einfluss auf das Genießen des Rechts auf Wohnen in unterschiedlichen Kontexten und Zeiten. Die Reform der Wohnungspolitik - mit all ihren Komponenten von Wohneigentum, Privateigentum und bindenden finanziellen Verpflichtungen - war zentral für die politischen und ideologischen Strategien, durch die die Dominanz des Neoliberalismus aufrechterhalten wird. Im Gegensatz dazu spiegelt die Krise (und ihre Ursprünge im Wohnungsmarkt) die Unfähigkeit der Marktmechanismen wider, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für alle bereitzustellen.
Raquel Rolnik (Wed,) hat diese Frage untersucht.
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