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ZIEL: Die Ergebnisse der Implantation von Ferrara-Typ intrastromalen Hornhautringsegmenten bei zentralem ‚Schmetterlingsform‘-Keratokonus über einen Zeitraum von 3 Jahren nachverfolgen. METHODEN: Insgesamt wurden 20 Augen mit zentralem ‚Schmetterlingsform‘-Keratokonus vor und nach der Implantation von Ferrara-Typ intrastromalen Hornhautringsegmenten (AJL Ophthalmic, Spanien) bewertet. LogMAR unkorrekte Sehschärfe in der Distanz und best-korrigierte Sehschärfe in der Distanz sowie verbleibende Brechungsfehler, die mithilfe der Vektoranalytik analysiert wurden, wurden präoperativ, 6 Monate, 1 Jahr und 3 Jahre postoperativ dokumentiert. ERGEBNISSE: Die durchschnittliche unkorrekte Sehschärfe in der Distanz (LogMAR-Skala) stieg von präoperativen 0,75 ± 0,28 auf 6 Monate postoperative 0,38 ± 0,28 (p < 0,05). Keines der Augen verlor unkorrekte Sehschärfe in der Distanz und korrigierte Sehschärfe in der Distanz über den postoperativen Nachverfolgungszeitraum. Der sphärische Äquivalent und der refraktive Zylinder nahmen nach der Implantation der intrastromalen Hornhautringsegmente steil ab (p < 0,0001). Sowohl der sphärische Äquivalent als auch der refraktive Zylinder waren über den postoperativen Zeitraum stabil. Keines der Augen wies einen Anstieg der maximalen oder minimalen Keratometrie von mehr als 0,75D über den postoperativen Zeitraum auf. SCHLUSSFOLGERUNG: Die in dieser Studie vorgeschlagene Planung für die Einlage von intrastromalen Hornhautringsegmenten reduziert den sphärischen Äquivalent und den refraktiven Zylinder bei dieser Art von Keratokonus und verbessert gleichzeitig die postoperative unkorrekte Sehschärfe in der Distanz und die korrigierte Sehschärfe in der Distanz. Diese Ergebnisse bleiben über einen Zeitraum von 3 Jahren stabil. Daher könnte dieses Verfahren als effektive therapeutische Alternative bei Patienten mit dieser Art von Keratokonus in Betracht gezogen werden.
Fernández-Vega-Cueto et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.