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Hintergrund: Psychische Gesundheitsstörungen wie die major-depressive Störung (MDD) und die generalisierte Angststörung (GAD) stellen ein bedeutendes öffentliches Gesundheitsproblem in Saudi-Arabien dar. Diese Studie zielt darauf ab, aktuelle Prävalenzdaten zur psychischen Gesundheit bereitzustellen, einschließlich des Screenings auf Angst und Depression in der allgemeinen Bevölkerung, und die damit verbundenen Risikofaktoren zu untersuchen. Methoden: Es wurde eine Querschnittsstudie durchgeführt, die eine telefonische Interviewumfrage mit 6.015 Teilnehmern verwendete und eine Quotenauswahlstrategie einsetzte, um eine gleichmäßige Vertretung beider Geschlechter und administrativer Regionen zu gewährleisten. Die Studie bewertete die Prävalenz des Risikos für MDD und GAD und untersuchte demografische, sozioökonomische und Lebensstilfaktoren, die mit diesen psychischen Gesundheitsstörungen verbunden sind. Ergebnisse: Die nationale Prävalenz der Menschen, die ein Risiko für MDD und GAD aufwiesen, betrug 12,7% bzw. 12,4%. Es wurden niedrige Diagnoseraten und Behandlungsraten beobachtet, da nur 1,5% bzw. 0,5% der Teilnehmer derzeit auf Depressionen und Angst diagnostiziert und behandelt wurden. Risikofaktoren für MDD und GAD umfassten weibliches Geschlecht, niedrigere Bildungs- und Einkommensniveaus, Rauchen und den Gebrauch von Wasserpfeifen. Schutzfaktoren umfassten körperliche Aktivität, die Teilnahme an ehrenamtlichen Tätigkeiten und die Ausübung täglicher Hobbys in den letzten 30 Tagen. Fazit: Die relativ hohe Prävalenz des Risikos für MDD und GAD und die niedrigen Diagnose- und Behandlungsraten in Saudi-Arabien unterstreichen die Notwendigkeit einer verstärkten Gesundheitsförderung, frühzeitiger Erkennung und des Zugangs zu Behandlungen. Die Studie hebt die Bedeutung hervor, modifizierbare Risikofaktoren anzugehen und Schutzfaktoren durch gezielte Interventionen zu fördern. Zukünftige Forschung sollte sich auf longitudinale Assoziationen, potenzielle Mediatoren und Moderatoren sowie die Entwicklung kulturell angepasster und evidenzbasierter Interventionen konzentrieren, um die psychischen Gesundheitsausgänge in der Region zu verbessern.
Alhabeeb et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.