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Die wachsende Rolle von Social Media in der medizinischen Versorgung hat dazu geführt, dass Dermatologiepatienten online Unterstützung bezüglich ihrer persönlichen Erfahrungen mit der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs suchen. Aufgrund der erhöhten Datenschutzeinstellungen in geschlossenen Facebook-Gruppen analysierte die aktuelle Studie die Themen der Beiträge von Patienten mit Keratinozytenkarzinom innerhalb eines relativ privaten sozialen Netzwerks. Obwohl die Mehrheit der Nachrichten persönliche Erfahrungen teilte und psychosoziale Unterstützung bot (50 %), gab es eine bedeutende Anzahl von Beiträgen, die medizinische Ratschläge anboten (35 %), wobei der Großteil solcher Antworten nicht durch evidenzbasierte Medizin gestützt war (87 %). Das Niveau medizinischer Fehlinformationen und der potenzielle Schaden für Patienten, die online Rat suchen, sind für Ärzte, die Hautkrebs behandeln, wichtig und bieten Anreiz für mögliche weitere Forschungen zu Online-Support- und Bildungsgruppen, die auf Fehlinformationen moderiert werden.
Petukhova et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.