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HINTERGRUND: Die zunehmende Anzahl von Ärzten, die in der Point-of-Care-Ultraschalluntersuchung (POCUS) ausgebildet werden, erfordert eine kritische Bewertung und Verbesserung der aktuellen Ausbildungswege. Die Durchführung von POCUS ist eine komplexe Aufgabe, und es ist unklar, welche (neuro)cognitiven Mechanismen für die Entwicklung dieser Kompetenz entscheidend sind. Diese systematische Überprüfung wurde durchgeführt, um Determinanten der POCUS-Kompetenzentwicklung zu identifizieren, die zur Optimierung der POCUS-Ausbildung genutzt werden können. METHODEN: Die Datenbanken PubMed, Web of Science, Cochrane Library, Emcare, PsycINFO und ERIC wurden nach Studien durchsucht, die Ultraschall (US)-Fähigkeiten und Eignung messen. Die Arbeiten wurden in drei Kategorien unterteilt: „Relevantes Wissen“, „Psychomotorische Fähigkeit“ und „Visuospatialität“. Die Kategorie „Relevantes Wissen“ wurde weiter unterteilt in „Bildinterpretation“, „technische Aspekte“ und „allgemeine kognitive Fähigkeiten“. Visuospatialität wurde in visuospatial Unterkategorien basierend auf dem Cattell-Horn-Carroll (CHC) Modell der Intelligenz v2.2 unterteilt, das visuelle Manipulation und visuelle Wahrnehmung umfasst. Nachträglich wurde eine Meta-Analyse durchgeführt, um gepoolte Korrelationen zu berechnen. ERGEBNISSE: 26 Arbeiten wurden zur Aufnahme in die Überprüfung ausgewählt. 15 berichteten über relevantes Wissen mit einem gepoolten Bestimmtheitsmaß von 0,26. Vier Arbeiten berichteten über psychomotorische Fähigkeiten, eine berichtete über einen signifikanten Zusammenhang mit der POCUS-Kompetenz. 13 Arbeiten berichteten über visuospatial Fähigkeiten, der gepoolte Bestimmtheitsmaß war 0,16. SCHLUSSFOLGERUNG: Es gab eine große Heterogenität in den Methoden zur Bewertung möglicher Determinanten der POCUS-Kompetenz und des Erwerbs der POCUS-Kompetenz. Dies erschwert es, starke Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, welche Determinanten Teil eines Rahmens zur Verbesserung der POCUS-Ausbildung sein sollten. Wir identifizierten jedoch zwei Determinanten der POCUS-Kompetenzentwicklung: relevantes Wissen und visuospatial Fähigkeit. Der Inhalt des relevanten Wissens konnte nicht vertieft ermittelt werden. Für die visuospatial Fähigkeit verwendeten wir das CHC-Modell als theoretischen Rahmen zur Analyse dieser Fähigkeit. Wir konnten die psychomotorische Fähigkeit nicht als Determinante der POCUS-Kompetenz benennen.
Mulder et al. (2023) haben diese Frage untersucht.
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