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ZUSAMMENFASSUNG: Der Artikel untersucht, wie wir in der heutigen europäischen Gesellschaft über Englisch und ‚Englisch-Studien‘ denken. Er stellt die scheinbare Neutralität des Begriffs lingua franca in Frage, indem er einen differenzierteren Begriffssatz vorschlägt. Es wird der Zusammenhang zwischen der aktuellen Konsolidierung und Expansion des Englischen und den Prozessen der globalen Amerikanisierung und Europäisierung betrachtet. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) integrieren zunehmend ihre Volkswirtschaften und Kulturen in einer von den USA dominierten Welt. Die Geschichte und die vielen unterschiedlichen Verwendungen des Begriffs lingua franca werden erforscht und in Beziehung zu Diskursen und Politiken gesetzt, die tendenziell die englische sprachliche Hegemonie unkritisch verstärken. Der Artikel untersucht die Politiken der EU zur Aufrechterhaltung der Mehrsprachigkeit sowie zeitgenössische Einschränkungen und Druck auf die europäische Wissenschaft. Er analysiert die Förderung des ‚globalen‘ Englisch in Bezug auf das Projekt, das Produkt und die Prozesse und zieht Kriterien zur Bewertung heran, ob sein Fortschritt als lingua franca oder eher als lingua frankensteinia zu verstehen ist.
Robert Phillipson (Do,) hat diese Frage untersucht.
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