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In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Epidemiologie von chronischen Lebererkrankungen verändert, mit einem Anstieg der Prävalenz von nicht-alkoholischen Fettlebererkrankungen parallel zum Aufkommen heilender Behandlungen für Hepatitis C. Jüngste Entwicklungen haben neue Werkzeuge für die Diagnose und Überwachung von Lebererkrankungen auf Basis von Ultraschall (US), Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) bereitgestellt, die zur Beurteilung von Steatose, Fibrose und fokalen Läsionen eingesetzt werden. Diese narrative Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die aufkommenden Ansätze für qualitative und quantitative Leberbildgebung zu erörtern, wobei der Fokus auf jenen liegt, die voraussichtlich in den nächsten 5 bis 10 Jahren in der klinischen Praxis angenommen werden. Während Radiomics ein aufkommendes Werkzeug für viele dieser Anwendungen ist, wurden spezielle Techniken für US (kontrollierter Dämpfungsparameter, Rückstreuungskoeffizient, Elastographiemethoden wie punktuelle Scherwellenelastographie pSWE und transiente Elastographie TE, neuartige Dopplertechniken und dreidimensionale kontrastverstärkte Ultraschalluntersuchung 3D-CEUS), CT (Dual-Energie, spektrale Photonenzählung, extrazelluläre Volumenfraktion, Perfusion und Oberflächenknotigkeit) und MRT (Protonendichte-Fettfraktion PDFF, Elastographie MRE, Kontrastverstärkungsindex, relative Verstärkung, T1-Mapping in der hepatobiliären Phase, Perfusion) untersucht worden. Gleichzeitig wird das Aufkommen verkürzter MRT-Protokolle dazu beitragen, eine zunehmende Anzahl von Untersuchungsanfragen in einer Ära begrenzter Gesundheitsressourcen zu erfüllen.
Vernuccio et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.