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Diese Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen der Wahrnehmung des Wohnumfelds und der sozialen Teilhabe anhand einer Stichprobe älterer Erwachsener, die in mittelgroßen Städten in Flandern, Belgien, leben. Es gibt starke Hinweise auf den Einfluss des Wohnorts auf die physische und psychische Gesundheit älterer Menschen. Die Frage, wie Nachbarschaften soziale Teilhabe fördern oder behindern, bleibt jedoch in der sozialen Gerontologie unzureichend untersucht. Anhand von Daten aus den Belgischen Altersstudien wird ein multivariates Regressionsmodell (n = 1877) getestet, wobei persönliche Merkmale, subjektive Nachbarschaftseinschätzungen und objektive städtische Messgrößen als unabhängige Variablen und zwei Indikatoren für soziale Teilhabe als abhängige Variablen dienen: soziale Aktivität und formale Teilhabe. Positive Prädiktoren waren Nachbarschaftsbeteiligung, häufiger Kontakt mit Nachbarn und Verfügbarkeit von Aktivitäten für ältere Menschen. Der prädiktive Einfluss der Nachbarschaftswahrnehmungen ist jedoch für die formale Teilhabe stärker als für soziale Aktivitäten, die mehr durch individuelle Merkmale erklärt werden. Der Artikel schließt mit der Diskussion der Implikationen der Ergebnisse für Forschung und Praxis im Hinblick auf gesundheitsfördernde Interventionen.
Buffel et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.