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Im Bestreben, evidenzbasierte Praxis umzusetzen, scheitert das aktuelle Modell einer einzelnen Hierarchie von Evidenzlevels daran, alle Arten von Forschungsbeweisen, die in der Ergotherapie wertvoll sind, gleichwertig zu berücksichtigen. Ein neues Modell, das ursprünglich von Borgetto et al. (2007) entwickelt und modifiziert sowie erweitert wurde, wird präsentiert. Durch die Trennung der Kriterien für den Evidenzlevel in interne und externe Validität, die explizite Einbeziehung der durch qualitative Studien bereitgestellten Beweise und die Beibehaltung des kritischen Begriffs der Strenge entsteht ein pyramidal strukturiertes Evidenzmodell. Dieses Modell, die Forschungspyramide, richtet sich nach dem überarbeiteten Modell der evidenzbasierten Medizin und, was noch wichtiger ist, nach den grundlegenden Modalitäten des klinischen Denkens in der Ergotherapie. Es stellt einen ersten Versuch dar, die evidenzbasierte Praxis in Übereinstimmung mit der Epistemologie der Profession zu ordnen. Es könnte die Forschung und Metasyntese in der Ergotherapie sowie deren Einbeziehung in Entscheidungsprozesse besser leiten.
Tomlin et al. (Do,) untersuchten diese Frage.