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Trotz des wachsenden wissenschaftlichen Interesses an ästhetischen Dimensionen des organisatorischen Lebens gibt es einen Mangel an Literatur, die sich ausdrücklich mit den methodologischen Mechanismen des 'Aesthetikforschung' befasst. Dieser Artikel behandelt diese Lücke. Er beginnt mit einem Überblick über die konzeptuellen Eigenheiten von 'Ästhetik' als Facette menschlicher Existenz und skizziert die Herausforderungen, die diese für die empirische Forschungsmethodologie darstellen. Es folgt eine Übersicht der bis jetzt in empirischen Studien zur organisatorischen Ästhetik angewandten methodologischen Ansätze. Der restliche Teil des Artikels basiert auf den Erfahrungen des Autors und schlägt Methoden und Techniken vor, um sowohl konzeptionelle als auch praktische Herausforderungen zu adressieren, die während der Durchführung eines Forschungsprojekts zur organisatorischen Ästhetik auftreten. Der Artikel plädiert für einen intensiveren Fokus auf die ästhetischen Erfahrungen der organisatorischen Mitglieder zusätzlich zu denen der Forscher und schließt mit einigen Vorschlägen zur Zukunft solcher 'sinnlichen Methodologien'.
Samantha Warren (Fr,) hat diese Frage untersucht.