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Falscher Mehltau gehört weltweit zu den bedeutendsten Krankheiten im Weinbau. Die Bekämpfung dieses Erregers erfolgt durch den Einsatz von Fungiziden. Aufgrund von Einschränkungen (aus bevorstehenden Vorschriften) und einem wachsenden Umweltbewusstsein ist es jedoch entscheidend, die Vorhersagemodelle kontinuierlich zu verbessern, um den Einsatz von Fungiziden zu reduzieren. Das Infektionspotenzial basierte traditionell auf einer 50 h-Grad-Berechnung (Temperatur multipliziert mit der Dauer der Blattfeuchtigkeit), gemessen von Wetterstationen; die wichtigsten klimatischen Parameter für die Vorhersagemodellierung sind Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Blattfeuchtigkeit. Diese Studie hat diese Parameter, die von einer Wetterstation gemessen wurden, mit denselben Parametern innerhalb eines Weinlaubdachs verglichen. Die Studie zeigte, dass die Temperaturmessungen der Wetterstation im Vergleich zu den Messungen innerhalb des Daches tagsüber Unterschiede aufwiesen, jedoch nicht nachts; die relative Luftfeuchtigkeit zeigte signifikante Unterschiede sowohl tagsüber als auch nachts; die Blattfeuchtigkeit zeigte die größten Unterschiede und war sowohl tagsüber als auch nachts statistisch signifikant. Zusammenfassend haben die Messunterschiede zwischen dem Inneren des Daches und der Wetterstation erhebliche Auswirkungen auf die Präzision der Vorhersagemodelle. Daher sollte die Verwendung von Daten aus dem Inneren eines Daches für die Vorhersage zu noch weniger Fungizidanwendungen führen.
Kleb et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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