Key points are not available for this paper at this time.
Impfentscheidungen können sowohl durch Imitation als auch durch Selbstevaluation oder Aspiration beeinflusst werden. Diese Arbeit analysiert Impfverhalten, indem sie sowohl Imitations- als auch Aspirationsaktualisierungsregeln koppelt und dabei ein bestehendes Setup des Mean-Field-Impfspiels annimmt. Wir integrieren den Imitationsmechanismus mit mehreren Varianten des Aspirationsprotokolls, die konstante und adaptive Aspirationen umfassen. Die Gleichungen der kombinierten Dynamik wurden abgeleitet, indem die Bevölkerung nach (i) Impfstrategien und (ii) gesundem und infiziertem Status innerhalb jeder Strategie gruppiert wurde. Wenn die Aspirationsniveaus festgelegt, aber nach Impfstrategien differenziert sind, dann erweisen sich Impfende, die weniger aspirieren als Nicht-Impfende, als förderlich für die Impfquote, wodurch ein weniger ansteckender Zustand erzielt wird. Die adaptiven Aspirationen halten eine positive Korrelation mit der Impfwirksamkeit aufrecht, während sie die entgegengesetzte Beziehung zu den Impfkosten beibehalten. Wenn Impfstrategien, Aspirationen und Aktualisierungsregeln synchron entwickelt werden, übernimmt entweder der Imitations- oder der Aspirationsprozess die gesamte Bevölkerung. Wenn die Aspirationsregeln überwiegen, koexistieren Geimpfte und Nicht-Geimpfte gleichmäßig (laut (i)) oder die Impfaufnahme folgt einem nicht-monotonen Trend mit der Wirksamkeit (laut (ii)). Die imitative Regel funktioniert besser, wenn die Impfung weniger teuer oder günstig ist, während die Aspiration-Aktualisierung die Festigkeit der Geimpften auch bei hohen Impfkosten gewährleistet.
Arefin et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.