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Dieses Papier untersucht die Einstellungen zur Polizeiethik und Integrität anhand der Antworten von Polizeibeamten und unterstützendem Personal zu einigen ethischen Dilemmas über einen Online-Fragebogen. Ziel der Studie war es, potenzielle Zusammenhänge zwischen den Überzeugungen der Befragten über die Schwere oder Art des Vergehens und ihrer Wahrscheinlichkeit der Meldung des Verhaltens zu erforschen. Anhand einer Reihe von Szenarien untersuchen wir die berufliche Ethik und Integrität, indem wir die Ergebnisse unserer Umfrage unter etwa 1.500 Polizeibeamten, Polizeigemeinschaftsunterstützungsbeamten (PCSOs) und Polizeipersonal analysieren. Dabei wollen wir zeigen, welche der Szenarien als die ‚ernsthaftesten‘ angesehen wurden, welche eher gemeldet werden, und einige Vorschläge machen, warum der ‚blaue Code‘ von Bedeutung ist. Die Ergebnisse deuten auf das Bestehen einer Zurückhaltung hin, einige Vergehen zu melden; von den 10 für die Umfrage erstellten Szenarien gab es große Sicherheit in Bezug auf die Meldung von Diebstahl von Bargeld, während Befragte weniger wahrscheinlich einen Kollegen melden würden, der eine ‚gefunden‘ Uhr behält. Der Zugriff auf den Polizeinationalcomputer ohne entsprechende Erlaubnis wurde als relativ ‚ernst‘ angesehen, und das Vertuschen eines Kollegen, der betrunken fährt, sowie der Einsatz übermäßiger Gewalt wurden beide als wahrscheinlich zu meldende Verhaltensweisen angesehen. Wir entdeckten Ambivalenzen in den Antworten zum sexuellen Berühren eines Kollegen in einem Büro, hatten jedoch ein geringeres Maß an Besorgnis hinsichtlich eines Beamten, der eine romantische Beziehung mit einem Opfer von Verbrechen eingeht, das er in einem beruflichen Umfeld kennengelernt hat. Die Befragten äußerten Misstrauen gegenüber dem anonymen Meldesystem der Polizei, das eingerichtet wurde, um das Verhalten eines Kollegen zu melden, ohne die eigene Identität preiszugeben, und sagten, sie könnten einen Hinweisgeber je nach den Umständen des Einzelfalls mit Respekt oder Vorsicht behandeln.
Westmarland et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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