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Eine hohe Prävalenz von psychischen Gesundheitsdiagnosen bei Erwachsenen, verbunden mit anhaltenden Engpässen bei Fachkräften für psychische Gesundheit und der Ausweitung des patientenorientierten medizinischen Ansatzes, hat die Einbeziehung von Hausärzten in die Behandlung psychischer Gesundheitsbelange erhöht. Anhand national repräsentativer serienmäßiger Querschnittsdaten aus den Nationalen Ambulatorischen Medizinischen Versorgungsstudien 2006-2018 zu Besuchen bei ambulanten Hausärzten durch Patienten im Alter von achtzehn und älter beabsichtigten wir, zeitliche Trends bei den Hausarztbesuchen, die ein psychisches Gesundheitsproblem ansprechen, zu charakterisieren. Basierend auf einer Stichprobe von 109.898 Besuchen, die 3.891.233.060 gewichtete Besuche darstellen, stellten wir fest, dass der Anteil der Besuche, die psychische Gesundheitsbelange ansprachen, von 10,7 Prozent der Besuche in 2006-07 auf 15,9 Prozent in 2016 und 2018 anstieg. Schwarze Patienten hatten eine um 40 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit als weiße Patienten, dass in einem Hausarztbesuch ein psychisches Gesundheitsproblem angesprochen wurde, und hispanische Patienten hatten eine um 40 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit als nicht-hispanische Patienten, dass in einem Hausarztbesuch ein psychisches Gesundheitsproblem angesprochen wurde. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit von Zahlungs- und Abrechnungsansätzen (d. h. wertbasierte Versorgungsmodelle und Abrechnungscodes für integrierte Verhaltensgesundheit) sowie organisatorischen Designs und Unterstützungen (d. h. ko-lokalisierte Therapie- oder Psychiatrieanbieter, Verfügbarkeit von E-Konsultationen und längere Termine), die es Hausärzten ermöglichen, die psychischen Gesundheitsbedürfnisse angemessen zu adressieren.
Rotenstein et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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