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Wir untersuchen, ob eheliche Pflegepersonen Schwierigkeiten haben, ihre grundlegenden Haushaltsausgaben im Vergleich zu nicht-ehelichen Pflegepersonen zu decken, und ob soziale Unterstützungsmechanismen finanziellen Druck aufgrund von Pflegeverantwortungen mindern. Wir verwenden Daten von Pflegepersonen im Alter von 45 Jahren und älter, die aus einer repräsentativen nationalen Querschnittsstudie der kanadischen Gesundheitsumfrage - Gesundes Altern (N = 5.067) stammen. Eheliche Pflege ist mit einer 35%igen Erhöhung der Wahrscheinlichkeit verbunden, Schwierigkeiten bei der Deckung grundlegender Ausgaben zu erfahren, im Vergleich zu anderen Pflegeformen. Jede der sozialen Unterstützungsmechanismen (zärtlich, emotional/informativ und positive soziale Interaktion), einzeln und kombiniert, verringert den finanziellen Druck aufgrund der Pflege. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eheliche Pflegepersonen besonders verwundbar sind, da sie weniger Ressourcen zur Verfügung haben, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen, und viel intensivere Pflege leisten. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Entwicklung geeigneter Politiken und Programme zur Unterstützung von Pflegepersonen.
Lee et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.