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Die Risiken von falsch positiven Reaktionen wurden untersucht, als die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zur Detektion von Salmonella in der marinen Umgebung (Wasser und Schalentiere) verwendet wurde. Die Abbauraten von DNA, sowohl freier als auch von toten Salmonella, wurden in natürlichen Meerwassern, die bei 10 Grad und 20 Grad C gehalten wurden, mit PCR unter Verwendung von Vir- und invA-Primern bewertet. Die DNA toter Salmonella wurde bis zu 55 Tagen in im Winter gesammeltem und bei 10 Grad C gelagertem Meerwasser nachgewiesen. Im Sommer war die Persistenz jedoch kürzer: 10 Tage oder sogar 2 Tage bei einem kleineren Inokulum (3 x 10(3) Salmonella ml-1). Die Rolle der im Frühling und Sommer vorhandenen planktonischen Organismen wurde hervorgehoben. Für freie DNA waren die Persistenzzeiten kürzer: von 2 bis 4 Tagen bei 20 Grad C und von 3 bis 8 Tagen bei 10 Grad C, was zeigt, dass die Nukleaseaktivität mariner Organismen bei warmen Temperaturen höher ist. Diese Daten führten uns dazu, eine vorsichtige Interpretation der direkten PCR-Ergebnisse zu empfehlen, insbesondere während kalter Perioden und für Proben, die in der Nähe terrestrischer Einleitungen mit hohen Konzentrationen von lebenden, toten oder lysierten Salmonella entnommen wurden. PCR ist ein schnelles, spezifisches und sensibles Verfahren, sollte aber mit Sorgfalt auf marine Proben angewendet werden, um falsch-positive Reaktionen zu vermeiden.
Dupray et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.