Key points are not available for this paper at this time.
Genbanken spielen eine wichtige Rolle bei der langfristigen Erhaltung pflanzlicher genetischer Ressourcen und ergänzen die Erhaltung der Vielfalt in den Feldern der Landwirte und in der Natur. In diesem Kontext spielt die Dokumentation eine entscheidende Rolle. Ohne gut strukturierte Dokumentation ist es nicht möglich, Aussagen über den Wert einer Ressource zu treffen, insbesondere hinsichtlich ihres Züchtungs- und Forschungspotenzials. Insbesondere ist ein umfassendes Informationsmanagement eine Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Genbankkollektionen. Dies erfordert detaillierte Informationen über die Zusammensetzung einer Sammlung, um Aussagen darüber zu treffen, welche Arten und/oder Herkunftsregionen unterrepräsentiert sind. Diese Aufgabe hat strategische Bedeutung, insbesondere aufgrund der Bedrohungen für Kulturpflanzen und deren wilde Verwandte, die durch den Klimawandel verursacht werden. Sowohl das tatsächliche Erhaltungsmanagement als auch die Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen hängen von Informationen ab. Daher wurden in nahezu allen Genbanken weltweit Dokumentationseinheiten eingerichtet. Sie alle stehen vor der Herausforderung, dass Wissen über Genbankzugänge dauerhaft verwaltet und über Generationen hinweg weitergegeben werden muss. Internationale Standards wie die Multi-Crop Passport Descriptors (MCPD) wurden für den Austausch von Daten zwischen Genbanken etabliert und ermöglichen den Betrieb internationaler Informationssysteme, wie das Weltinformations- und Frühwarnsystem für pflanzliche genetische Ressourcen für Nahrung und Landwirtschaft (WIEWS), das Europäische Suchkatalog für pflanzliche genetische Ressourcen (EURISCO) oder Genesys.
Weise et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: