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Im Rahmen der Epidemiologic Catchment Area-Studie des National Institute of Mental Health wurden 7954 Befragte zu Beginn und ein Jahr später über Schlafbeschwerden und psychiatrische Symptome mittels des Diagnostic Interview Schedule befragt. Von dieser Gemeinschaftsstichprobe berichteten 10,2 % bzw. 3,2 % beim ersten Interview von Schlaflosigkeit und Hypersomnie. Vierzig Prozent derjenigen mit Schlaflosigkeit und 46,5 % derjenigen mit Hypersomnie hatten eine psychiatrische Erkrankung im Vergleich zu 16,4 % derjenigen ohne Schlafbeschwerden. Das Risiko, eine neue schwere Depression zu entwickeln, war bei denjenigen, die bei beiden Interviews Schlaflosigkeit hatten, deutlich höher als bei denen ohne Schlaflosigkeit (Odds Ratio, 39,8; 95 % Konfidenzintervall, 19,8 bis 80,0). Das Risiko, eine neue schwere Depression zu entwickeln, war deutlich geringer für diejenigen, bei denen die Schlaflosigkeit bis zum zweiten Besuch abgeklungen war (Odds Ratio, 1,6; 95 % Konfidenzintervall, 0,5 bis 5,3). Weitere Forschungen sind erforderlich, um festzustellen, ob eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Schlafstörungen zukünftige psychiatrische Erkrankungen verhindern kann. (JAMA. 1989;262:1479-1484)
Daniel E. Ford (Fr,) untersuchte diese Frage.