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Eine Literaturübersicht zeigte einen überraschenden Mangel an Veröffentlichungen über digitale E-Learning-Pathologie-Ressourcen für Medizinstudierende im Hauptstudium und Praktikanten. Ein interaktives Digital Pathology Repository (iDPR), das hochauflösende anatomische Pathologie-Bilder in 2D und 3D mit korrelierter digitaler Histopathologie integriert, wurde entwickelt. Das neuartige iDPR wurde rigoros mit gemischten Methoden evaluiert, um Wissenszuwächse in der Pathologie (Vor- und Nachtests), die Analyse der Qualitätsauswirkungen (Fragebogen), Nutzerfeedback (Diskussionen in Fokusgruppen) und das visuelle Verhalten der Nutzer (Augenbewegungsanalyse bei 2D/3D-Bildern) zu bewerten. Die Exposition gegenüber iDPR schien das Wissen der Nutzer in der Pathologie zu verbessern, was sich in signifikant erhöhten Testergebnissen bei themenbezogenen Quizzen (n = 69, p < 0,001) zeigte. Darüber hinaus waren die meisten Nutzer mit den entscheidenden Designelementen des iDPR-Tools sehr zufrieden. Die Diskussion in der Fokusgruppe ergab, dass das iDPR als relevante Online-Lernressource angesehen wurde, obwohl einige kleinere technische Probleme festgestellt wurden. Interessanterweise deuteten Trends im visuellen Verhalten darauf hin, dass spezifische diagnostische pathologische Läsionen in 3D-Bildern schneller korrekt identifiziert werden konnten als in 2D-Bildern. Das iDPR bietet sowohl qualitative als auch quantitative positive Rückmeldungen von Nutzern und das Potenzial in der Pathologieausbildung für Studierende im Hauptstudium und Praktikanten. Mit der Einbeziehung von Bildannotationen und interaktiven Funktionen sowie mit weiterer technologischer Entwicklung könnte dies ein nützliches Werkzeug für die diagnostische Pathologie und Telepathologie sein. Da Bilder mit zusätzlicher visuell-räumlicher Dimension mehr Details liefern und eine schnellere Diagnose unterstützen können, könnten zukünftige Anwendungen des iDPR virtuelle Realität oder holografische Bilder anatomischer Pathologie-Präparate umfassen.
Wan et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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