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Die Erhaltung einer Diagnose für Demenz bei einem Angehörigen kann eine langwierige und angespannte Zeit für Familienmitglieder sein. Diese Arbeit berichtet über Ergebnisse aus einer Fokusgruppenstudie und einer anschließend versendeten Umfrage unter Angehörigen zu Faktoren, die eine Diagnose für eine demenzielle Erkrankung verzögert haben. Die durchschnittliche Zeit zwischen der ersten Symptomwahrnehmung und der Diagnose betrug 30 Monate. Vier Arten von Faktoren wurden identifiziert, die die Diagnose verzögerten, darunter das mangelnde Wissen oder die Zurückhaltung des Pflegekrafts, Hilfe zu suchen, sowie patienten-, familien- und arztbezogene Faktoren. Von den 57 Prozent der Umfrageteilnehmer, die eine Verzögerung von mindestens 12 Monaten zwischen der ersten Symptomwahrnehmung und der Diagnose berichteten, gaben 68 Prozent an, mindestens einen Faktor in Bezug auf ihre Interaktionen mit Ärzten zu haben. Qualitative Daten bieten Einblicke in die Perspektiven von Angehörigen bezüglich der Faktoren, die die Diagnose verzögern.
Boise et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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