Der beschleunigte Fortschritt der künstlichen Intelligenz hat neue Diskussionen über den Zusammenhang zwischen technologischem Fortschritt und Einkommensverteilung ausgelöst. Diese Studie betrachtet Chinas nationale Pilotzone für die Innovation und Entwicklung der künstlichen Intelligenz der neuen Generation (AIIDPZ) als quasi-natürliches Experiment, das es uns ermöglicht, den kausalen Effekt von KI-Förderstrategien auf die Einkommensungleichheit zwischen Stadt und Land zu identifizieren. Basierend auf Daten von 257 chinesischen Städten aus dem Zeitraum 2012–2023 schätzen wir die Auswirkungen mit einem mehrperiodischen Differenz-in-Differenzen-Ansatz (DID). Die Ergebnisse zeigen, dass die Pilotzonenpolitik den Einkommensungleichheitsindex zwischen Stadt und Land signifikant um etwa 8,41% senkt. Die Mechanismenanalyse offenbart zwei Hauptwege. Erstens stimuliert die Politik die Innovation in der Agrarwissenschaft und -technik, was wiederum die ländliche Produktivität steigert. Zweitens vertieft sie die Aufmerksamkeit, die die Regierung der künstlichen Intelligenz widmet, wodurch eine ausgewogenere Verteilung technologischer Dividenden zwischen städtischen und ländlichen Gebieten entsteht. Heterogenitätstests zeigen zudem, dass die Ungleichheits reduzierenden Effekte insbesondere in östlichen Regionen sowie in Städten mit gut entwickelter digitaler Infrastruktur und relativ schwächeren Humankapitalausstattungen von Bedeutung sind. Durch die Bereitstellung empirischer Einblicke, wie Entwicklungsländer Verteilungsgerechtigkeit mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz in Einklang bringen können, trägt diese Studie zur Förderung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bei.
He et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.