Zweck Es gibt eine Debatte darüber, wie die Digitalisierung die strategischen Umweltentscheidungen von Unternehmen beeinflusst. Im Unterschied zu früheren Studien zielt diese Studie darauf ab, den nichtlinearen Einfluss der digitalen Transformation auf die unternehmerische Umweltverantwortung (CER) und die moderierenden Rollen der Institutionen zu erforschen. Design/Methode/Herangehensweise Eine Stichprobe von 3.862 chinesischen öffentlichen Unternehmen von 2010 bis 2020 wird verwendet, um die Hypothesen durch festgelegte Effekte Panel-Regressionsmodelle zu testen. Ergebnisse Die Studie stellt eine umgekehrte U-förmige Beziehung zwischen digitaler Transformation und CER fest. Moderate digitale Transformation fördert die CER positiv, jedoch wird der Einfluss negativ, wenn es zu einer übermäßigen digitalen Transformation kommt. Bemerkenswerterweise gilt dieser negative Einfluss nicht in Situationen im institutionellen Umfeld. Speziell stärken formelle Institutionen (Umweltregulierung) und informelle Institutionen (Beziehungsnetzwerke) den positiven Zusammenhang zwischen digitaler Transformation und CER. Praktische Implikationen Diese Forschung bietet wertvolle Einblicke für digital transformierte Unternehmen zur Implementierung ethischer Umweltpraktiken und bereichert das Verständnis von Umweltethik in sich entwickelnden Ländern mit unvollkommenen Institutionen. Originalität/Wert Diese Studie stützt sich auf die ressourcenbasierte Sichtweise, um die widersprüchlichen Ergebnisse über die Auswirkungen der Digitalisierung auf corporate Umweltstrategische Entscheidungen zu klären und den Forschungshorizont hinsichtlich des unternehmerischen Umweltethischen Verhaltens zu erweitern. Durch die Integration des dualen institutionellen Ansatzes vertieft diese Studie die Bedingungen für Umweltethisches Verhalten im Kontext der Digitalisierung aus einer umfassenden Perspektive formeller und informeller Institutionen.
Ding et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.