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Der Bericht des Instituts für Medizin (IOM), To err is human, hat ein dramatisch erhöhtes Maß an Besorgnis über unerwünschte Ereignisse und Patientensicherheit im Gesundheitswesen, einschließlich Fehlern in der Laboratoriumsmedizin, ausgelöst. Während in den letzten Jahrzehnten eine signifikante Verringerung der Fehlerquoten in klinischen Laboren erreicht und dokumentiert wurde, zeigt die verfügbare Evidenz, dass die prä- und postanalytischen Phasen des gesamten Testprozesses anfälliger für Fehler sind als die analytische Phase. Die analytische Qualität bleibt jedoch ein zentrales Problem, insbesondere in einigen Bereichen der Laboratoriumsmedizin wie der Immunanalytik. In diesem Artikel werden aktuelle Trends und Faktoren analysiert und diskutiert, die zukünftige Veränderungen in der Häufigkeit und den Arten von Fehlern in Laborleistungen beeinflussen könnten. Eine effektivere Integration von Automatisierung und Informationstechnologie könnte es klinischen Laboren ermöglichen, Fehlerquoten im gesamten Testprozess zu identifizieren, zu kontrollieren und zu verringern, aber die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kliniken und anderen Interessengruppen sind entscheidend für die Verbesserung der Patientensicherheit. Darüber hinaus besteht ein grundlegender Wandel in der Verbesserung der Patientensicherheit in der Laboratoriumsmedizin darin, von der Fehlermeldung zum Risikomanagement überzugehen.
Mario Plebani (Mon,) untersuchte diese Frage.