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Diese Studie ist ein beschreibender Bericht über die Fähigkeit zur Ausübung von Selbstkontrolle bei sehr jungen Kindern. Zwei Aspekte der Selbstkontrolle wurden bewertet (Verzögerung/Antworthemmung in Anwesenheit eines anziehenden Reizes und Befolgung mütterlicher Anweisungen bei einer Aufräumaufgabe) für 72 Kinder im Alter von 18 bis 30 Monaten. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Aspekte der Selbstkontrolle altersbedingte Zunahmen aufweisen. Eine Faktorenanalyse der bei der Aufräumaufgabe beobachteten Verhaltensweisen deutete jedoch darauf hin, dass die Befolgung nicht angemessen mit einer einheitlichen, bipolaren Dimension (Nichtbefolgung vs. Befolgung) beschrieben werden konnte. Zwei Muster der Nichtbefolgung wurden beobachtet, und eines davon nahm auch mit dem Alter zu. Die Konsistenz über die Aufgaben hinweg für die Verzögerungsmaße und die Kohärenz zwischen den beiden Aspekten der Selbstkontrolle zeigten eine positive Beziehung mit zunehmendem Alter. Schließlich zeigten korrelative Analysen der Selbstkontrollmaßnahmen und der Entwicklungsdiagnosedaten, dass individuelle Unterschiede in der Selbstkontrolle mit Unterschieden im kognitiv-entwicklungspsychologischen Status (DA) assoziiert waren. Die Ergebnisse werden als Beleg dafür interpretiert, dass die Erreichung von Selbstkontrolle als bedeutende Entwicklungsleistung angesehen werden kann und als Beleg dafür, dass individuelle Unterschiede in der Selbstkontrolle im Laufe des zweiten und dritten Lebensjahres auftreten und konsolidiert werden.
Vaughn et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.