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Die Antarktis und der umliegende südliche Ozean sehen sich komplexen Umweltveränderungen gegenüber. Ihre einheimische Biota hat sich über viele Millionen Jahre an die extremen Bedingungen der Region angepasst. Diese einzigartige Biota wird nun durch Umweltveränderungen und die direkten Auswirkungen menschlichen Handelns herausgefordert. Die terrestrische Biota zeichnet sich durch erhebliche physiologische und ökologische Flexibilität aus und es wird erwartet, dass sie eine Zunahme der Produktivität, der Populationsgrößen und der Verbreitungen einzelner Arten sowie der Gemeinschaftskomplexität zeigt. Allerdings könnte die Etablierung nicht einheimischer Organismen in terrestrischen und marinen Ökosystemen eine noch größere Bedrohung darstellen als der Klimawandel selbst. In der marinen Umgebung bedeutet die viel eingeschränktere Reaktionsflexibilität, dass selbst geringe Erwärmungsgrade bedrohlich sind. Die Veränderung des Meereises hat große Auswirkungen auf die Ökosystemprozesse, während die Versauerung der Ozeane und die Erhöhung des Süßwassereintrags in Küstengebieten voraussichtlich erhebliche Auswirkungen haben werden.
Convey et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.
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