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Zusammenfassung Die Beziehung zwischen indigenen, lokalen und wissenschaftlichen Wissenssystemen war in den letzten Jahrzehnten, insbesondere in der Ökologie und dem Management natürlicher Ressourcen, Gegenstand intensiver Debatten. In dieser Monografie überprüfen wir verfügbare Wissenschaftsliteratur, um einen pragmatischen Rahmen für die Darstellung von Wissenssystemen im Allgemeinen zu entwickeln, mit spezifischem Schwerpunkt auf produktiver Zusammenarbeit zwischen Individuen aus unterschiedlichen Gemeinschaften und Kulturen. Wir verdichten operationale Definitionen/Erläuterungen grundlegender Konzepte, die mit Daten, Informationen, Wissen und Weisheit verbunden sind. Mit diesen klärenden Begriffen überdenken wir frühere Anwendungen des Denkens über soziokulturelle Wissenssysteme, wobei wir den Systemaufbau und die Funktion in den Fokus rücken. Unsere Analyse führt zu einer Konvergenz über eine Reihe grundlegender Wissenssystemprozesse und Akteursrollen, die in vielen wissenschaftlichen Disziplinen wiederholt aufgetaucht sind. Wir verankern diese Schlüsselkonzepte innerhalb eines allgemeinen Rahmens zur operationale Charakterisierung soziokultureller Wissenssysteme. Um bestehende und potenzielle Anwendungen des Wissenssystemrahmens zu demonstrieren, präsentieren und diskutieren wir wichtige Trends in der aktuellen Literatur zur Ökologie und dem Management natürlicher Ressourcen. Schließlich schlagen wir vor, dass die fortgesetzte und kollektive Entwicklung dieses allgemeinen Rahmens als pragmatisches Werkzeug für Individuen aus indigenen, lokalen und wissenschaftlichen Wissenssystemen dienen kann, die den Wunsch haben, in einen wechselseitigen und sinnvollen Dialog mit Mitgliedern anderer Wissenssysteme zu treten, insbesondere im Hinblick auf die hochunsichere globale Zukunft der Ökologie und des Managements natürlicher Ressourcen.
Varghese et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.