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Dieses Buch ist die umfassendste Analyse, die je über das faktische Wissen der amerikanischen Öffentlichkeit über Politik geschrieben wurde. Auf der Grundlage umfangreicher Umfragedaten, einschließlich vieler origineller Daten, stellen zwei Experten für öffentliche Meinung und politisches Verhalten fest, dass viele Bürger bemerkenswert gut über die Details der Politik informiert sind, während ebenso viele nahezu ignorant gegenüber politischen Fakten sind. Und trotz dramatischer Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft und Politik scheinen die Bürger heute nicht mehr oder weniger informiert zu sein als vor einem halben Jahrhundert. Michael X. Delli Carpini und Scott Keeter zeigen, dass informierte Personen eher bereit sind, teilzunehmen, besser in der Lage sind, ihre eigenen Interessen zu erkennen, und eher bereit sind, diese Interessen durch politische Handlungen zu vertreten. Wer ist also politisch informiert? Die Autoren liefern überzeugende Beweise dafür, dass Weiße, Männer und ältere, finanziell abgesicherte Bürger wesentlich mehr Wissen über die nationale Politik haben als Schwarze, Frauen, junge Erwachsene und finanziell weniger gut situierte Bürger. Somit sind Bürger, die sozial und wirtschaftlich am stärksten benachteiligt sind, am wenigsten in der Lage, ihre Beschwerden politisch zu beheben. Dennoch glauben die Autoren, dass eine breitere und gerechter informierte Bevölkerung möglich ist. Die Herausforderung für Amerika besteht, so schlussfolgern sie, darin, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Vorteile des Informiertseins klarer sind, die Werkzeuge zum Erwerb von Informationen zugänglicher sind und die Gelegenheiten, über Politik zu lernen, häufig, zeitgerecht und gerecht sind.
Brooks et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.