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Imitation erleichtert das Verständnis dafür, was andere Menschen empfinden. Die vorliegende Forschung untersuchte, ob dies auch zutrifft, wenn die Ausdrücke, die imitiert werden, nicht die wahren Emotionen der anderen Person widerspiegeln. In Interaktionen haben die Ziele entweder gelogen oder die Wahrheit gesagt, während die Beobachter die Gesichtsausdrücke und das Verhalten der Ziele imitierten oder nicht imitierten. Die Erkennung von Täuschung wurde direkt durch die Urteile der Beobachter darüber gemessen, inwieweit sie dachten, dass die Ziele die Wahrheit sagten, und indirekt durch die Einschätzung der Emotionen der Ziele durch die Beobachter. Die Ergebnisse zeigten, dass Nicht-Imitierende bei ihren Schätzungen zur Ehrlichkeit der Ziele und der erlebten Emotionen der Ziele genauer waren als Imitierende. Die Ergebnisse widersprechen der Ansicht, dass Imitation das Verständnis für die gefühlten Emotionen von Menschen erleichtert. Im Fall von täuschenden Botschaften behindert Imitation dieses emotionale Verständnis.
Stel et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.