Key points are not available for this paper at this time.
Saccharomyces cerevisiae wird überwiegend in Verbindung mit menschlichen Aktivitäten gefunden, insbesondere bei der Produktion von alkoholischen Getränken. S. paradoxus, der nächste bekannte Verwandte von S. cerevisiae, wird häufig auf Exudaten und der Rinde von Laubbäumen sowie in den zugehörigen Böden gefunden. Dies hat zur Idee geführt, dass S. cerevisiae eine domestizierte Art ist, die auf die Fermentation von alkoholischen Getränken spezialisiert ist, und Isolate von S. cerevisiae aus anderen Quellen einfach Migranten aus diesen Fermentationen darstellen. Wir haben die DNA-Sequenzdiversität an fünf Loci in 81 Stämmen von S. cerevisiae untersucht, die aus einer Vielzahl menschlicher und natürlicher Fermentationen sowie aus Quellen stammen, die nicht mit der Produktion alkoholischer Getränke in Verbindung stehen, wie z.B. Baumexudate und immungeschwächte Patienten. Die Diversität innerhalb von Weinbergstämmen und innerhalb von Sake-Stämmen ist gering, was mit ihrem Status als domestizierte Bestände übereinstimmt. Die ältesten Linien und die Mehrheit der Variation findet sich in Stämmen aus Quellen, die nicht mit der Weinproduktion in Verbindung stehen. Wir schlagen ein Modell vor, nach dem zwei spezialisierte Rassen von S. cerevisiae entstanden sind, eine für die Produktion von Traubenwein und eine für die Produktion von Sakewein. Wir schätzen, dass diese beiden Rassen seit Tausenden von Jahren voneinander isoliert geblieben sind, was konsistent mit den frühesten archäologischen Beweisen für die Weinherstellung ist. Wir schließen daraus, dass es zwar eindeutig Stämme von S. cerevisiae gibt, die auf die Produktion alkoholischer Getränke spezialisiert sind, diese jedoch aus natürlichen Populationen stammen, die nicht mit der Produktion alkoholischer Getränke in Verbindung stehen, und nicht umgekehrt.
Fay et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: