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Hypothesenprüfer neigen dazu, hypothesen-konsistente Fragen zu stellen (d.h., sie fragen nach Merkmalen, die unter der Hypothese wahrscheinlicher sind als unter der Alternative). Zielpersonen neigen dazu, zuzustimmen (d.h., sie geben mehr Ja- als Nein-Antworten). Da Ja-Antworten auf hypothesen-konsistente Fragen die getestete Hypothese bestätigen, sollten Hypothesenprüfer hypothesen-bestätigende Daten generieren. In der vorliegenden Studie befragten naive Hypothesenprüfer naive Zielpersonen zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen und zogen basierend auf den Antworten der Zielpersonen Schlussfolgerungen über diese Merkmale. Wie vorhergesagt, neigten Hypothesenprüfer dazu, hypothesen-konsistente Fragen zu stellen, Zielpersonen neigten dazu, zuzustimmen, und die generierten Daten waren konsistent mit der getesteten Hypothese. Auf der Grundlage dieser Daten zogen Hypothesenprüfer Schlussfolgerungen im Einklang mit der Hypothese, die sie testeten. Da Hypothesenprüfer ihre Schlussfolgerungen aus hypothesen-bestätigenden Daten ableiteten, führte mehr diagnostische Daten zu einer größeren Bestätigungsfehler.
Zuckerman et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.