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Die Entwicklung von Technologie war ein zentrales Thema in der Literatur zu Strategie und Organisationen. Der Fokus eines Großteils dieser Arbeiten lag jedoch auf dem, was im Wesentlichen die „Angebotsseite“ des technischen Wandels ist – der Entwicklung von Unternehmensfähigkeiten. Wir präsentieren eine nachfragebasierte Sicht auf den Technologiewandel, die sich auf die Interaktion zwischen technologischer Entwicklung und dem Nachfrageumfeld konzentriert, in dem die Technologie schließlich bewertet wird. Wir entwickeln ein formales Computersimulationsmodell, das den Einfluss der Heterogenität der Marktnachfrage – das Vorhandensein von Verbrauchern mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen – auf die Innovationsentscheidungen der Unternehmen ausdrücklich berücksichtigt. Das Modell wird verwendet, um die Dynamik von Produkt- und Prozessinnovationen (Utterback und Abernathy 1975) zu untersuchen. Die Analyse zeigt, dass die Nachfragediversität eine Alternative zu angebotsseitigen Erklärungen des Technologielebenszyklus bietet. Darüber hinaus hebt das Modell, indem es die Auswirkungen des abnehmenden Grenznutzens von Leistungsverbesserungen berücksichtigt, die Rolle von „technologisch zufriedenen“ Verbrauchern bei der Gestaltung von Innovationsanreizen hervor und schlägt eine Begründung für eine neue Phase im Technologielebenszyklus vor, die durch steigende Leistung zu einem stabilen Preis gekennzeichnet ist. Diese Phase wurde in der Literatur noch nicht formal behandelt, wird jedoch weitgehend beobachtet, insbesondere bei digitalen und informationsbasierten Technologien.
Adner et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.