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UNBEZEICHNET: Viele Forscher im Bereich der Flüchtlingsgesundheit haben angenommen, dass Flüchtlinge aufgrund der mit Trauma und erzwungener Umsiedlung verbundenen Belastungen mehr Pathologien und dadurch schlechtere Gesundheit erfahren als die hostenden Bevölkerungen. Da jedoch widersprüchliche Ergebnisse aus einigen dieser Studien hervorgegangen sind, bleibt eine klare Verbindung zwischen den Erfahrungen mit Trauma, Umsiedlung und Gesundheit unklar. ZIELE: Ziel dieser deskriptiven Studie war es, anfängliche Annahmen zur Gesundheit bosnischer Flüchtlinge außer Acht zu lassen. Vielmehr wurde Gesundheit hauptsächlich von den Teilnehmern selbst definiert, durch persönliche Beschreibungen und Wahrnehmungen ihrer Erfahrungen und der damit verbundenen Gesundheit im Laufe der Zeit. DESIGN: Zehn bosnische Flüchtlinge wurden nach Alter, Geschlecht, Fähigkeit Englisch zu sprechen und Dauer ihres Aufenthalts in Kanada ausgewählt. Jeder Teilnehmer wurde dreimal über einen Zeitraum von 3 Monaten interviewt, um Informationen zu ihren Erfahrungen und ihrer Gesundheit zu sammeln. Qualitative und quantitative Methoden wurden trianguliert, das heißt, ein informelles, unstrukturiertes Interview wurde durch Beobachtungen der Forscher und strukturierte Gesundheits- und demografische Fragen ergänzt. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse haben gezeigt, dass, obwohl Kriegstrauma und erzwungene Umsiedlung in der Tat ernsthafte Risiken für die Gesundheit der Teilnehmer darstellten, sie insgesamt positiv über ihre Gesundheit und Funktionsfähigkeit sprachen und beobachtet wurden, dass sie diese auch erlebten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Fähigkeit, in unterschiedlichem Maße positive Gesundheit und Funktion nach der Exposition gegenüber Kriegstrauma und erzwungener Umsiedlung zu erfahren, schien weitgehend auf Interaktionen zwischen Lebensereignissen und kumulierten persönlichen, psychosozialen und kulturellen Eigenschaften im Laufe der Zeit zurückzuführen zu sein, die die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Kriegstrauma und erzwungener Umsiedlung modifizierten.
Janice Katherine Kopinak (Sa,) untersuchte diese Frage.