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Der Artikel präsentiert eine retrospektive und prospektive Analyse der Migrationsprozesse, die in Baschkortostan stattfanden, sowie einen Versuch, diese durch den Staat zu regulieren. Eine kurze Erwähnung wird zur antiken Migration und der Bildung ethnischer Gemeinschaften in Baschkirien gemacht, aber der größte Fokus liegt im Text auf dem zwanzigsten und frühen zwanzigsten Jahrhundert. Die komplexesten und, wie Forscher es nennen, „anstrengenden“ Migrationsströme traten in der Region während des Ersten Weltkriegs, des Bürgerkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges auf. Zu dieser Zeit sahen sich die Behörden gezwungen, Organisationen zu schaffen, die die Migrationsprozesse regulieren und kontrollieren. Bereits 1914–1915 entstanden Büros, Auskunftsstellen und Komitees, um Flüchtlinge, Gefangene und Transitarbeiter zu verfolgen und zu unterstützen. Während des Bürgerkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges wurde bereits ein ganzes System der Betreuung von Flüchtlingen, Verwundeten und evakuierten Personen geschaffen. Nach dem Krieg und im späten Sowjetzeitraum nahmen die Migrationsprozesse das Aussehen interner und hauptsächlich interregionaler Natur an und standen im Zusammenhang mit der Urbanisierung. In den 90er Jahren gab es praktisch keine staatliche Regulierung der Migration, da die Gesellschaft und die Behörden Probleme von wirtschaftlicher und politischer Bedeutung lösten. Daher hatten die Migrationsprozesse ein spontanes Erscheinungsbild und waren multidirektional. Einerseits kehrten Arbeitsmigranten aus Zentralasien aus den ehemaligen Sowjetrepubliken nach Baschkortostan zurück, andererseits. Fazit: Heute ist es notwendig, die besten Praktiken der Vergangenheit zu nutzen, die vom Staat am erfolgreichsten und effektivsten zur Regulierung und Verwaltung von Migrationsprozessen angewendet wurden, jedoch modernisiert und an die Realitäten der Gegenwart angepasst.
Aibek R. Galeev (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.